Die heutige Tanzgruppe wurde 1969 von der Lehrerin Ilse Kümpel gegründet,
doch der Grundstein für die Tanztradition in Kaltenlengsfeld wurde bereits 20 Jahre
vorher gelegt. Schon 1949 gründete man eine Gymnastik- und Tanzgruppe, welche am
1. Mai 1952 mit dem „Holzschuhtanz“ ihren ersten Auftritt hatte. Diesem Tanz folgten
zahlreiche weitere, die zum Beispiel beim Jugendtreffen in Leipzig 1952 vor 40.000
Zuschauern dargeboten wurden. Die Teilnahme an der Leistungsschau der Deutschen
Volkskunst 1957 beschliesst zunächst aber die Aktivitäten dieser Gruppe.
Zur 1150 Jahrfeier von Kaltenlengsfeld 1969 wurde die heute bestehende Gruppe ins
Leben gerufen.
Die Mitgleider der Tanzgruppe reisten viel umher und fielen so 1973 der bekannten
Tanzpädagogin Änne Goldschmidt auf. Sie war begeistert davon, wie originell
man Rhöner Lebenslust auf der Bühne tanzen konnte und engagierte sich von da
an für die Gruppe. 1975 begann die enge Zusammenarbeit mit den Musikern des
Folkloreensembles Suhl. Es entstand die Rhönsuite „Der Tanz um den Krengl“, die
„Kaltenlengsfelder Mazurka“ sowie der „Tampet“. Das erste grosse Projekt war dann die
„Thüringer Bauernhochzeit“. Dieses fast einstündige Programm wurde 1979 beim 12.
Internationalen Festival der Gebirgsfolklore in Zakopane (Polen) mit dem Hauptpreis- der
„Goldenen Axt“- prämiert.
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